Regional I Bio I Fair I Saisonal I Unverpackt
UNVERPACKT EINKAUFEN IN FRANKFURT IST UNKOMPLIZIERT.
WIR NENNEN ES #ULFEN
Warum #ULFen ?
- Vielfalt: Über 1000 Waren im Angebot
- Bio & Regional: Frisches Obst, Gemüse,
Molkereiprodukte – saisonal, fair und lecker
- Vegan: große Auswahl an Lebensmitteln und Pflegeprodukten
- Zero Waste: Keine Einwegverpackungen, nur Mehrweg oder lose Ware
- Gemeinschaft: Bei uns triffst du Gleichgesinnte, tauschst Rezepte und Ideen aus
- Sparsam: Du kaufst genau so viel, wie du brauchst – das spart Geld
#Ulfen statt einkaufen! Das fühlt sich nicht nur richtig an, es macht auch noch sehr viel Spaß.
Wie geht #ulfen?
Schritt 1:
Eigenes gereinigtes Gefäß mitbringen: Glas, Box, Beutel – alles gern gesehen! Und falls du nichts dabei hast, können wir aushelfen!
Gefäß abwiegen,
Gewicht (Tara) notieren.
Schritt 2:
Produkte auswählen und abfüllen. Hierfür gibt es jede Menge Trichter, Schaufeln, Löffel etc., die beim sicheren Abfüllen helfen – wir unterstützen dich gerne.
Bitte denk daran, dass alles, was du entnimmst, auch gekauft werden muss.
Schritt 3:
Bezahlen:
Wir ziehen das Gewicht des Gefäßes ab, du zahlst nur das Netto-Gewicht.
Bar oder mit Karte.
Wenn du eine Rabattkarte hast, sag es bitte direkt an der Kasse.
Solidarische Mitgliedschaft
ULF ist ein solidarischer Mitgliedsladen – getragen von einem gemeinnützigen Verein und vielen engagierten Menschen. Gemeinsam gestalten wir nachhaltigen Konsum! Erfahre hier mehr über die Vorteile einer solidarischen Mitgliedschaft,
für dich, für uns, für die Umwelt.
Beim Ulf können alle einkaufen –
ob Mitglied oder nicht. Solidarische Mitglieder erhalten einen Rabatt von bis zu 30%.
#Ulfen statt einkaufen.
Komm in den Laden oder schick uns deine Bestellliste und komm später vorbei.
0176-371 952 97
kontakt@unverpackt-laden-frankfurt.de
UNSERE GESCHICHTE
Der Beginn: Der Weckruf aus der Mülltonne
Die Gründer und Wegbereiter von Ulf un:verpackt! (Claudia und Matthias), eröffnen im Juni 2019 die erste Filiale von Ulf un:verpackt! in der Frankfurter Altstadt. Die Beiden haben die Nase voll von überquellenden Mülleimern in der Küche und suchen nach Möglichkeiten nachhaltiger einzukaufen und bewusster zu konsumieren. Das Konzept der Unverpacktläden kennen sie bereits aus anderen Städten. Das hat sie dazu inspiriert, selbst aktiv zu werden und es zu wagen, in Frankfurt einen eigenen Laden zu eröffnen.
Der Erfolg: Expansion
Zum ursprünglichen Ladenlokal am Dom kommt rasch ein zweiter Standort in der Darmstädter Landstraße am Lokalbahnhof in Sachsenhausen hinzu, denn das Bewusstsein für die zunehmende Vermüllung unserer Umwelt und fragwürdige Reyclingkonzepte wächst zunehmend.
Die Krise: Corona
Die Unverpackt-Branche boomt regelrecht und die Zeit scheint reif zu sein für dieses neue Verkaufskonzept, als ab März 2020 die Coronapandemie der positiven Entwicklung der Zerowaste-Bewegung einen gehörigen Dämpfer verpasst. Im ganzen Land kämpfen kleine Läden um ihre Existenz und auch Unverpacktläden bleiben von der Tendenz, sich lieber zuhause beliefern zu lassen oder zu Discountern zu gehen, nicht verschont. Es wird zunehmend schwieriger, den Laden mit all den besonderen Auflagen jener Jahre wirtschaftlich zu betreiben.
Die Lösung: Solidarischer Mitgliedsladen
Das gesamte finanzielle Risiko allein weiterzutragen wie bislang ist keine tragfähige Lösung für die beiden Gründer. Einfach weitermachen wie bisher hätte unweigerlich die baldige Schließung des Ladens zur Folge gehabt. Es ist der richtige Zeitpunkt, um etwas anderes auszuprobieren. Im Januar 2023 wird Ulf un:verpackt! deshalb zu einem solidarischen Unverpacktladen. Diese neue solidarische Struktur bewährt sich sofort. Neben der finanziellen Absicherung des Geschäfts durch die Beiträge der solidarischen Mitglieder entsteht dabei eine echte Wertegemeinschaft.
Die Wende: Schwarmintelligenz sichert den Fortbestand des ULF
Im Januar 2025 verkünden die bisherigen Inhaber ihren Mitgliedern, dass sie die Arbeitsbelastung durch den Laden langfristig nicht mehr übernehmen können. Wenn der bisher eigentümergeführte Laden nicht schließen soll, muss also eine neue Lösung her, die den Fortbestand des Ladens sichern wird. Diese Lösung findet sich in den Reihen der solidarischen Mitglieder, die sich nach der Mitteilung sofort zusammentun, um ein neues Konzept zu entwickeln.
Die Zukunft: Nachhaltiger Konsum in gemeinsamer Verantwortung
Das ist die Geburtsstunde des Ulf e.V. , der nun seit März 2026 – nach gut einem Jahr gründlicher Recherche, akribischer Berechnungen, intensiver Planungen und Abwägungen, der Erfüllung sämtlicher gesetzlicher Auflagen uvm. – die Trägerschaft von Ulf un:verpackt! übernehmen konnte. Was für ein Erfolg!! Mehr zur Gründung des Vereins Ulf e.V. und seinen Zielen erfährst du hier.
Was mit großem Idealismus und Engagement der beiden Gründer vor über sechs Jahren begann, hat nun eine neue Form gefunden, bei der sich die Verantwortung für Nachhaltigen Konsum auf viele Schultern verteilt, die spüren, dass sie ganz viele sind und als viele viel bewirken können.
